19.11.2024

En­er­gie­ef­fi­zi­enz ist ein wich­ti­ger Pa­ra­me­ter für Im­mo­bi­li­en­prei­se

Die en­er­ge­ti­schen Ei­gen­schaf­ten eines Ge­bäu­des sind für des­sen Markt­wert immer be­deut­sa­mer ge­wor­den. Das liegt auch an der neuen EU-​Gebäudeeffizienzrichtlinie.

Handwerker baut Dämmung ans Dach
Handwerker baut Dämmung ans Dach

In aller Kürze

  • In den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren hatte die En­er­gie­ef­fi­zi­enz von Im­mo­bi­li­en die Preis­ent­wick­lung er­heb­lich be­ein­flusst.
  • Po­li­ti­sche Maß­nah­men, wie die EU Ge­bäu­de­richt­li­nie (EPBD), sind einer von vie­len Fak­to­ren, die eine wei­te­re Sprei­zung der Prei­se be­wir­ken könn­ten.
  • Von 2014 bis 2021 gab es prak­tisch keine Fort­schrit­te, den En­er­gie­ver­brauch von Ge­bäu­den zu re­du­zie­ren. Es bleibt viel zu tun.

Der Ge­bäu­de­sek­tor zählt zu den en­er­gie­in­ten­sivs­ten Sek­to­ren. Auf ihn ent­fällt in Eu­ro­pa mehr als ein Drit­tel der CO2-​Emissionen. Um bis 2050 die Kli­ma­neu­tra­li­tät in Eu­ro­pa er­rei­chen zu kön­nen, trat im Mai 2024 ein wich­ti­ger Bau­stein, die EU-​Gebäuderichtlinie, in Kraft. Die Mit­glieds­staa­ten haben bis 2026 Zeit, sie in na­tio­na­le Ge­set­ze zu gie­ßen. Erste Ein­spar­zie­le müs­sen je­doch be­reits 2030 er­reicht sein. Die neuen Vor­ga­ben – auch auf na­tio­na­ler Ebene – haben na­tür­lich Aus­wir­kun­gen auf die Im­mo­bi­li­en­prei­se.

2030

müssen bereits erste Einsparziele erreicht sein.

Da­ne­ben haben auch die ge­stie­ge­nen En­er­gie­prei­se dazu bei­getra­gen, dass die en­er­ge­ti­schen Ei­gen­schaf­ten eines Ge­bäu­des für des­sen Markt­wert in den ver­gan­ge­nen Jah­ren immer be­deut­sa­mer ge­wor­den sind. Dabei fal­len die Aus­wir­kun­gen für ver­schie­de­ne Ge­bäu­de­grup­pen zum Teil sehr un­ter­schied­lich aus. Da das Sa­nie­rungs­tem­po der ver­gan­ge­nen zehn Jahre nicht aus­rei­chen wird, um die Kli­ma­schutz­zie­le zu er­rei­chen, dürf­te die En­er­gie­ef­fi­zi­enz der Ge­bäu­de auf ab­seh­ba­re Zeit ein wich­ti­ger Ein­fluss­fak­tor für die Ak­teu­re am Im­mo­bi­li­en­markt blei­ben. Nicht in jedem Ein­zel­fall wird sich die Sa­nie­rung wirt­schaft­lich rech­nen.

Einer von vie­len Bau­stei­nen

So­wohl öko­no­mi­sche als auch po­li­ti­sche Grün­de sor­gen dafür, dass die en­er­ge­ti­schen Ei­gen­schaf­ten von Im­mo­bi­li­en zu­neh­men­den Ein­fluss auf deren Prei­se haben. Die Ne­ben­kos­ten (um­gangs­sprach­lich auch als „zwei­te Miete“ be­zeich­net) sind in Deutsch­land seit 2021 kräf­tig ge­stie­gen, da die Prei­se für Strom und fos­si­le Brenn­stof­fe in­fol­ge des An­griffs Russ­lands auf die Ukrai­ne er­heb­lich zu­ge­legt haben. Ein en­er­gie­ef­fi­zi­en­tes Ge­bäu­de hilft also, die Kos­ten zu sen­ken.

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